Es ist still geworden um die Flüchtlinge in Höfingen. Die Unterkünfte sind schon lange bezogen, der Wechsel der Bewohner geht unspektakulär vonstatten, auf der Straße kann man unsere Schützlinge kaum von anderen Menschen unterscheiden. Dies war Grund genug für den AK- Vielfalt, dem neuen Ortschaftsrat den AK und seine Arbeit vorzustellen.

„Anschlussunterbringung„ ist der Fachbegriff für die Wohnungen in Höfingen. Wer es aus der Sammelunterkunft in diese AU geschafft hat, dessen Aufenthaltsstatus ist in der Regel geklärt. Trotzdem sind die Menschen, die schwer mit der deutschen Sprache zu kämpfen haben, vielfach mit bürokratischen Dingen belastet.

Hier setzte und setzt noch die Arbeit des AK- Vielfalt an. Sie bietet den geflüchteten Menschen Hilfe bei der Bewältigung der behördlichen Aufgaben, ohne die sonst häufig Sanktionen zu befürchten gewesen wären.

Heute liegt das Augenmerk des AK verstärkt auf der Hilfe beim Erwerb der deutschen Sprache. Besonders die Kinder und deren Zukunft liegen der Gruppe am Herzen. Der AK appellierte deshalb auch an die Damen und Herren des Ortschaftsrates, bei den Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Wort dafür einzulegen, dass man sich beim AK engagieren kann. Die offene Deutschgruppe am Freitag im ev. Gemeindehaus, die Hausaufgabenhilfe mittwochs in der Schule, hier ist mit wenigen Stunden Einsatz viel zu schaffen. Kontakte zu Firmen, die bereit sind, Praktikumsstellen auch für wenig Deutsch sprechende Menschen zur Verfügung zu stellen, sind uns sehr wertvoll. Wir danken dem Ortschaftsrat für seine Aufmerksamkeit und sein offenes Ohr, Frau Sauer für die Möglichkeit, uns zu präsentieren.

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